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 Infothek

Um das Thema "Anders-Sein", um Toleranz und Integration geht es in den Kinder- und Jugendbüchern, die wir angeschafft haben, um sie Kindergärten, Schulen und anderen (in Solingen), die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, zur Verfügung zu stellen.
Es sind aber auch Bücher über ganz spezielle Behinderungen mit dabei (so z.B. Meine Füße sind der Rollstuhl oder Carla, ein Buch über ein epilepsiekrankes Mädchen), anhand dessen das Leben mit einer Behinderung für Kinder und Jugendliche, aber natürlich auch Erwachsene, besser zu verstehen ist.Außerdem bieten wir zu verschiedenen Themenkomplexen Videomaterial an.


Ausleihe der Bücher und Videos für einen bestimmten Zeitraum zur projektorientierten Arbeiten in Solingen möglich 

 


                             BÜCHERLISTE   

Die Geschichte von Katharina - Sendung mit der Maus

Hrsg. Elisabeth Habel und Dieter Saldecki; Köln, vgs 1998
Das Buch zum Film.
In dem vorliegenden Buch wird noch einmal die Geschichte von Katharina erzählt und wie daraus eine ganz besondere Sendung mit der Maus wurde. Eine große Auswahl aus den Briefen, die nach der Ausstrahlung zu Hunderten in der Redaktion eintrafen, dokumentiert darüber hinaus, was Kinder und Erwachsene über den Film gedacht haben und was er bei ihnen bewirkt hat.
Ergänzt durch Gespräche mit Katharinas Eltern und mit ihren Ärzten, durch das Tagebuch der Mutter, zahlreiche Fotos und Erinnerungen an Katharina, zeigt diese Dokumentation, wie eine Geschichte über Behinderung und Tod zu einer Geschichte vom Wert des Lebens werden kann. (Text entnommen von der Buchrückseite)

 

Olli Krachmacher entdeckt die Stille

Karin Seyer-Sauke/Margret Lochner; VKA-Kaboni Verlag, 1994
"In der Ruhe liegt die Kraft!"
Olli Krachmacher, ein aktives Kind, entdeckt durch Teddy Ohrlos die magische Faszination der Stille. Dieses Buch zeigt Ihrem Kind, ohne erhobenen Zeigefinger, die Besinnung, die Möglichkeit der Entspannung, und es fördert die Phantasie. Nicht nur für aktive Kinder ist dieses Bilderbuch ein geeignetes Medium, um die Schönheit der Stille zu erfahren.
Altersgruppe: ab 4 Jahren (Text entnommen von der Buchrückseite)

 

Meine Füße sind der Rollstuhl

Annegret Ritter, Franz Joseph Huainigg Ellermann 1992
Margit ist ein Mädchen wie alle anderen. Das denkt sie jedenfalls. Doch als sie zum ersten Mal in ihrem Rollstuhl allein zum Einkaufen fährt, wird sie unsicher. Die Leute auf der Straße starren ihr nach oder bedauern sie, eine Mutter verbietet ihrer Tochter, mit Margit zu sprechen, und eine Frau steckt ihr Geld zu. Da wird Margit traurig und wütend. Erst gemeinsam mit dem rothaarigen Sigi findet sie das nötige Selbstvertrauen wieder.
Der selbst schwer gehbehinderte Franz-Joseph Huainigg erzählt diese Geschichte mit großer Sensibilität, die aus der eigenen Betroffenheit erwachsen ist.
(Text entnommen von der Buchrückseite) Altersgruppe: ab 4 Jahren

 

Carla - Eine Geschichte über Epilepsie

Silke Schröder, Elisabeth Reuter Ellermann 1996
Bis jetzt hat Carla im Kindergarten meistens mitgespielt wie alle anderen Kinder auch. Aber eines Tages fällt sie einfach um.
Es ist, als würde sie schlafen und doch irgendwie ganz anders. Keiner kann so recht verstehen, was mit Carla los ist und das Wort "Epilepsie" ist allen fremd. Erst nach einem Gespräch fangen die Kinder an zu begreifen, welche Formen diese Krankheit annehmen kann, wie sie behandelt wird und wie man mit den Betroffenen umgehen kann.
(Text entnommen von der Buchrückseite) Altersgruppe: ab 4 Jahren

 

Sei nett zu Eddie

Virginia Fleming, Floyd Cooper, Lappan Verlag 1997
An einem sonnigen Frühlingstag beschließen Christina und Robert, zum Waldsee zu gehen und Froschlaich zu suchen. Darüber, dass der Nachbarsjunge Eddie mitkommen will, sind sie gar nicht begeistert. Eddie hat das Down-Syndrom und Christinas Mutter sagt immer, sie soll nett zu ihm sein. Das fällt vor allem Robert schwer, aber schließlich ist es Eddie, der an diesem Tag eine wahre Entdeckung macht.
(Text entnommen von der Buchrückseite) Altersgruppe: ab 6 Jahren

 

Albin Jonathan unser Bruder mit Down-Syndrom

Cora Halder, Barbara Lange-Hofmayer; Selbsthilfegruppe für Menschen mit Down-Syndrom und ihre Freunde e.V., 1994
Albins Schwester erzählt, wie das Zusammenleben mit ihrem besonderen Bruder aussieht. Ein bisschen mehr Geduld muss man schon haben. An erster Stelle aber ist Albin ein Bruder wie die anderen, mit dem man lachen, toben, spielen, streiten und schmusen kann.
(Text entnommen von der Buchrückseite) Altersgruppe: ab 5 Jahren

 

Lach doch wieder, Bruno

Gitte Spee, Verlag Friedrich Oetinger 1995
Bruno, der Bär ist traurig. Er glaubt nämlich, dass er dick und hässlich ist. Und er traut sich überhaupt nichts zu. Bis seine Freunde ihn davon überzeugen, dass er ein hübscher und gerade richtig dicker Bär ist. Und dass es Kunststücke gibt, die auch er kann. Seitdem ist Bruno wieder ein fröhlicher Bär.
(Text entnommen von der Buchrückseite) Altersgruppe: ab 4 Jahren

 

Irgendwie Anders

Kathryn Cave, Chris Riddell; Verlag Friedrich Oetinger, 1994
So sehr er sich auch bemühte, wie die anderen zu sein. Irgendwie anders war irgendwie anders. Deswegen lebte er auch ganz allein auf einem hohen Berg und hatte keinen einzigen Freund. Bis eines Tages ein seltsames Etwas vor seiner Tür stand. Das sah ganz anders aus als Irgendwie Anders, aber es behauptete, genau wie er zu sein. . .
Ein sehr schön illustriertes Buch, mit vielen Wahrheiten und lustigen Szenen.
(Text entnommen von der Buchrückseite) Altersgruppe: ab 5 Jahren

 

Wenn die Ziege schwimmen lernt

Nele Moost, Pieter Kunstreich; Wolfgang Mann Verlag 1998
Es gab einmal eine Zeit, da gingen die Tiere in die Schule. Und alle lernten schwimmen, fliegen, rennen und klettern. Wirklich alle?
Ein wunderschön und sehr lustig bebildertes Buch, in dem das zieldifferente Lernen humorvoll dargestellt wird, ohne dass ausdrücklich darauf hingewiesen wird.
(Text entnommen von der Buchrückseite), Altersgruppe: ab 5 Jahren

 

Kathrin spricht mit den Augen

Kathrin Lemmler, Stefan Gemmel; Verlag Butzon & Bercker Kevelaer, 1997/ "Wir Kinder dieser Welt"
Wie ein behindertes Kind lebt. . . erzählt Kathrin in ihrer autobiographischen Geschichte. Sie kann weder laufen noch sprechen – verständigen muss sie sich über eine Buchstabentafel mit ihren Augen. Dennoch hat Kathrin viel zu "sagen": Ihre Geschichte zeigt, dass ein behindertes Kind wie jedes andere auch Wünsche, Träume und vor allem Freude am Leben hat.
(Text entnommen von der Buchrückseite) Altersgruppe: ab 5 Jahren

 

Die Rollstuhlprinzessin

Martina Dierks; Altberliner Verlag 1997
Was soll Kitty denn mit einer spielen, die im Rollstuhl sitzt? Doch im Laufe eines aufregenden Feriensommers werden sie und Laura gute Freundinnen. Kompetent, unsentimental und voller Humor erzählt die bekannte Autorin Martina Dierks vom Alltag mit einem spastisch gelähmten Kind und von den vielen kleinen Schwierigkeiten der Gesunden.
(Text entnommen von der Buchrückseite) Altersgruppe: erstes Lesealter, ab 8 Jahren)

 

Tage mit Eddie - Oder was heißt schon normal

Janet Tashjian; Cecilie Dressler Verlag, Hamburg 1999
Tage mit Eddie erzählt anrührend und voller Humor die Geschichte einer Geschwisterliebe. Für Tru ist es eigentlich ganz einfach: Eddie ist eben Eddie! Nur die anderen kommen manchmal nicht sofort klar mit ihrem geistig behinderten Bruder. Deshalb, aber vor allem , um ihm das Leben leichter zu machen, sucht sie unbeirrt nach einem Heilmittel für Eddie: in Büchern, bei Medizinshows, im Internet. . . Erst langsam erkennt sie, dass sie ihm am besten hilft, wenn sie einfach seine Schwester und Freundin ist.
(Text entnommen von der Buchrückseite) Altersgruppe: ab 12 Jahren

 

Als die Steine noch Vögel waren

Marjaleena Lembcke; Nagel und Kimche AG, 1998
Pekka ist ein ganz besonderer Junge. Die Eltern und die Geschwister lieben ihn, und er liebt sie. Aber Pekka liebt nicht nur sie, sondern alle und alles: den Stuhl, auf dem er sitzt, sein Bett, den Wald, den Duft von Mutter und den Bart von Vater. Er liebt Eichhörnchen, Frösche und Raupen. Am meisten jedoch liebt er die Vögel und die Steine, weil sie einmal Vögel waren.
(Text entnommen von der Buchrückseite) Altersgruppe: ab 12 Jahren

 

Vorstadtkrokodile

Max von der Grün; Rowohlt Taschenbuchverlag, 1978
Das Krokodil ist das Erkennungszeichen der Bande. Nur wer eine gefährliche Mutprobe bestanden hat, darf es sich auf die Hose nähen. Max von der Grün hat diesen Klassiker geschrieben, der auch vor Jahren schon im Fernsehen lief. Selber Vater eines Jungen, der im Rollstuhl sitzt, hat er mit diesem Roman versucht, Sensibilität bei Kindern und Jugendlichen im Umgang mit behinderten Kindern zu wecken. "Auch mein Sohn muss oft warten, bis Nachbarjungen kommen und ihn abholen, zum Fußballplatz mitnehmen oder zum Minigolfplatz. Es ist schwer für einen Jungen, nicht einfach mit anderen Jungen weglaufen zu können, immer warten zu müssen, bis ihm einer hilft." So entwickelt sich der im Rollstuhl sitzende Kurt von einen Außenseiter zum "denkenden" Kopf der Vorstadtkrokodile.
Altersgruppe: ab 9 Jahren

 

Quasselstrippe

Morris Gleitzman; Beltz & Gelberg, Gulliver Taschenbuch 307, 1998
Bloß kein Mitleid! Das kann Rowena überhaupt nicht leiden. Denn dass sie nicht sprechen kann, ist zwar lästig, aber "behindert" fühlt sie sich nicht. Es gibt schließlich so viele andere Möglichkeiten, den anderen mitzuteilen, was man zu sagen hat. Auch wenn es am Anfang ein paar Schwierigkeiten in der neuen Schule gibt. Aber die kriegt sie in den Griff.
"Hallo, ich heiße Rowena, und wie ihr wahrscheinlich inzwischen gemerkt habt, kann ich nicht sprechen. Macht euch deshalb keine Sorgen, wir können trotzdem Freunde werden, denn ich kann schreiben, zeichnen, zeigen, nicken, den Kopf schütteln, meine Nase rümpfen und mit den Händen Zeichensprache reden. Früher bin ich auf eine Sonderschule für Behinderte gegangen, aber die wurde von der Behörde geschlossen. Ich kann nicht sprechen, weil ich ohne ein paar Sachen geboren wurde, die man dafür in der Kehle braucht. (Keine Angst, ich tropfe nicht.) Ansonsten bin ich ganz normal, und meine Hobbys sind Lesen, Fernsehen und Traktorfahren. Ich hoffe, wir werden uns gut verstehen."
Mit diesem Brief stellt sich Rowena ihren neuen Klassenkameraden vor und beginnt damit langsam, die Berührungsängste abzubauen. Im Laufe der Zeit gelingt es ihr, Freunde zu finden.
Altersgruppe: ab 10 Jahren

 

 Bis dann, Simon

David Hill; Beltz & Gelberg Verlab 1998, Gulliver Taschenbuch 308
Simon lachte leise. "Keine Chance, mein Lieber. Wenn ein Mädchen auch nur ein bisschen Geschmack hat, zieht sie mich vor. Ich sehe gut aus, bin intelligent, ein blendender Unterhalter, eine eindrucksvolle Persönlichkeit. Und überhaupt sind die Mädchen immer von jemandem beeindruckt, der sein eigenes Auto hat." Simons "Auto" ist ein Rollstuhl, und Nathan kommt ganz schön ins Schwitzen, wenn er ihn schieben muss.
Simon hat Muskelschwund. Er wird immer schwächer, und er wird an seiner Krankheit sterben. Das wissen die Freunde. Aber oft vergessen sie es. Dann sind die anderen Dinge einfach wichtiger: die Schule, die Freunde, die Mädchen. . .
(Text entnommen von der Buchrückseite) Altersgruppe: ab 12 Jahren

 

Lieber Niemand

Grete Randsborg-Jenseg; Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, 1997,
dtv junior, pocket Bücher für Jugendliche (lesen,nachdenken,mitreden)
Karin ist 15, genau wie ihr Zwillingsbruder Kato. Doch Kato ist geistig behindert und von seiner Entwicklung her nicht weiter als ein 6-jähriger. Obwohl er die ganze Aufmerksamkeit der Familie auf sich zieht und Karin oft eifersüchtig ist, stehen sich die beiden Geschwister sehr nah. Als Karin sich zum ersten Mal so richtig verliebt und die Beziehung zu ihrem Bruder damit an Intensität verliert, hat sie das Gefühl, ihn im Stich zu lassen. Doch auch Kato geht immer mehr eigene Wege und für Karin und ihre Eltern ist es gar nicht so leicht, langsam loszulassen. . .
(Text entnommen von der Buchrückseite) Altersgruppe: ab 14 Jahren

 

Ben lacht

Elizabeth Laird; Verlag Friedrich Oetinger, 1991
Eine Nacht vergisst Anna in ihrem ganzen Leben nicht: die Nacht, in der Ben geboren wird. Ben kommt nämlich so schnell zur Welt, daß Annas Mutter zu Hause entbinden muss. Anna hat sich zwar von Anfang an einen Bruder gewünscht, schon deshalb, weil sie nicht noch so eine Nervensäge in der Familie haben will wie Katy, aber Ben ist keine Baby wie andere: Ben ist behindert, und es besteht absolut keine Hoffnung, daß er sich normal entwickelt. Als Anna ihn zum erstenmal sieht, weiß sie sofort, dass sie diesen Bruder liebt und dass sie immer für ihn darein wird.
(Text entnommen von der Buchrückseite) Altersgruppe: ab 14 Jahren

 

Ein Meer voller Sterne

Sigrid Zeevaert; Cecilie Dressler Verlag, 1998
"Liebe Nele,
dein Brief war schön. Auch weil er so dick war (wegen der Brause). Himbeer finde ich auch gut, Zitrone habe ich aber noch lieber. Das prickelt so schön auf der Zunge und ist sauer. (...)
Meine Oma ist fast jeden Tag da und kocht. Schokoladenpudding zum Beispiel, das ist mein Lieblingsnachtisch. Gemüse kocht sie aber auch. Und Lasagne und Pizza. Manchmal kann ich es trotzdem nicht essen, weil mir ja andauernd schlecht ist. Dann kriege ich Tee, manchmal auch Obst. Jedenfalls bin ich viel dünner geworden, meine Hosen schlabbern schon....."
Ohne Nele und ihre Briefe würde Katharina sicher alles noch viel schwerer ertragen. Die beiden Zehnjährigen haben sich zwar noch nie gesehen, aber als Katharina an Krebs erkrankt, sind Neles Briefe oft der einzige Lichtblick. Temperamentvoll und lebensbejahend bringen sie Katharina immer wieder zum Lachen, trösten, lenken ab. Und Nele ist auch bereit, mit Katharina über das große Warum zu diskutieren.
Sigrid Zeevaerts Briefroman ist ein Trostbuch für Betroffene und eine Hilfe für alle die, die hilflos dabeistehen müssen. Sensibel setzt sie sich mit dem Sterben eine jungen Mädchens auseinander. Ein Mädchen, das noch viele Pläne hat und so gerne einmal nach Afrika reisen würde...! Dazu kommt es leider nicht mehr. Trotz des traurigen Endes, bei dem sicher die meisten Leser ihre Tränen nicht werden aufhalten können, macht das Buch Mut und zeigt Wege der Hoffnung, mit solchen einschneidenden Situationen umgehen zu können.
Altersgruppe: ab 12 Jahren


Fachbücher

Die Gesellschaft der Behinderer

Das Buch zur Aktion Grundgesetz

Die Aktion Grundgesetz ist ein Bündnis von mehr als 90 bundesweit arbeitenden Behindertenverbänden und Organisationen der Behindertenhilfe Rowohlt 1997
Das Grundgesetz verbietet seit 1994 ausdrücklich, Menschen wegen ihrer Behinderung zu benachteiligen. Es hat den Alltag bisher kaum verändert. Deshalb haben die Aktion Sorgenkind und über 80 Behindertenverbände die "Aktion Grundgesetz" ins Leben gerufen, eine aufsehenerregende Kampagne zu Grundrechten und Wirklichkeit behinderter Menschen. Diese Buch eröffnet Möglichkeiten zum Mitmachen und präsentiert den Report der Aktion Grundgesetz zur Diskriminierung behinderter Menschen in Deutschland.
(Text entnommen von der Buchrückseite)

 

Integrativer Unterricht in der Grundschule

Olga Jaumann, Werner Riedinger; Verlag Moritz Diesterweg 1996
Die Integration behinderter Kinder in der Grundschule gewinnt bildungspolitisch immer mehr an Bedeutung. Auf der Grundlage des Anliegens, Normalität für Kinder mit Behinderungen in der Schule zu schaffen, sind viele Möglichkeiten der Gestaltung gemeinsamen Lebens und Lernens denkbar. Dieser Band gibt dafür viele praktische Hilfen und Anregungen. Dabei liefert er keine fertigen Rezepte, sondern anschauliche, nachvollziehbare Beispiele, die sich auf die eigene Situation übertragen lassen. Die vielfältigen Impulse, den Unterricht offen und mit einer großen Bandbreite an Binnendifferenzierung zu gestalten, sind auch ein Angebot an die Grundschule, der immer größer werdenden Inhomogenität innerhalb der Klassen gerecht zu werden.
(Text entnommen von der Buchrückseite)

 

Alle zusammen ist noch lange nicht gemeinsam

Kritische Rückschau auf 15 Jahre Integration und der Blick nach vorn; FIPP Verlag Berlin 1996
Seit mehr als 15 Jahren werden behinderte und nichtbehinderte Kinder in Tageseinrichtungen und Schulen gemeinsam betreut. Die erste Generation ist den Institutionen bereits entwachsen, anfängliche Aufregungen sind einer gewissen Routine gewichen, kritische Stimmen fast vollständig verstummt. Dennoch: Zum Regelfall und damit zur Normalität ist Integration bislang nicht geworden. Grund genug also, Bilanz zu ziehen, Erfahrungen auszuwerten und Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Aber weder Erfahrungen noch Bewertungen sind einheitlich: Je nach eigener Rolle im integrativen Prozess ergibt sich eine andere Sicht der Dinge. Und grundsätzlich gilt: Eine Behinderung ist nicht wie die andere. Die Vielschichtigkeit individueller Erfahrungen mit Integration und daraus resultierende Schlussfolgerungen zu erfassen ist Anliegen dieses Buches. Es will Mut machen, gegen Resignation und Verzagtheit wirken, gerade dadurch, dass Schwierigkeiten nicht tabuisiert werden. Es soll die Reflexion eigener Erfahrungen erleichtern, Diskussionen anregen, neue Sichtweisen eröffnen und damit einen Beitrag zur Sicherung und Weiterentwicklung der Integrationsbewegung leisten.
(Text entnommen von der Buchrückseite)

 


Videomaterialien

Die Geschichte von Katharina - Sendung mit der Maus

Im Frühjahr 1997 wurde in der Sendung mit der Maus die Geschichte von Katharina gezeigt.
Die Maus-Macher wagten sich an ein Thema, das es in ihrer Sendung so noch nicht gegeben hatte: sie erzählten vom Leben und dem Tod eines siebenjährigen Mädchens, das seit seiner Geburt an einer schweren Muskelkrankheit litt. Trotz ihrer Behinderung hatte Katharina es geschafft, wie alle anderen Kinder in den Kindergarten und später in die Schule zu gehen. Und sie freute sich ebenso wie ihre Mitschüler auf den 25. Geburtstag der Maus. Doch genau am Morgen des großen Jubiläums starb sie.
Der Film zeigt eindrucksvoll, wie eine Geschichte über Behinderung und Tod zu einer Geschichte vom Wert des Lebens werden kann.
(geeignet für Vorschulkinder mit Begleitung durch Erwachsene, aber auch für alle anderen Altersstufen sehenswert)

 

So wie du bist

Ein Film über Menschen mit Down-Syndrom in den verschienen Lebenssituationen. Begleitet durch Rolf Zukowski mit dem Lied "So wie du bist" macht dieser Film Mut, zu Menschen mit Down-Syndrom, so wie sie sind, ja zu sagen und sie in ihrem Anderssein zu akzeptieren.
(sinnvoll für pädagogische Kräfte z.B. in Kindergärten, Schulen usw./ aber auch für Eltern und Kinder ein nett anzusehender Film)

 

Gemeinsam Leben Lernen: 
Vom Schulanfang bis zum Abitur in einer Integrationsklasse

Die Filmaufnahmen stellen den ersten Schulversuch zur gemeinsamen Erziehung und Bildung behinderter und nichtbehinderter Kinder in NRW vor. Er fand in der Bodelschwing-Grundschule in Bonn-Friesddorf seinen Anfang und wurde an der integrierten Gesamtschule Bonn-Beuel fortgeführt. Die Aufzeichnungen entstanden 1981, 1982, 1990 und 1994.
(sinnvoll für alle Schulformen und Schulstufen, vor allem für Lehrer/-innen)

 

Kann denn Liebe Sünde sein? - Sexualität und Behinderung.

Sexualität bei behinderten Menschen bleibt immer noch ein Tabu. Dabei handelt es sich hierbei um ein Grundrecht, das unter Nichtbehinderten unumstritten ist. Der Film will kein Guckloch für voyeuristische Ambitionen bieten, sondern er macht an den Aussagen von Betroffenen deutlich, wie vergleichbar, bei aller Verschiedenheit der Einzelaspekte, die Probleme von Menschen mit und ohne Behinderung eigentlich sind.
(geeignet für Jugendliche/SekI und natürlich für Erwachsene)

 

Menschen im Hotel

Ein filmisches Portrait des Statthaus-Hotels in Hamburg. Ein Hotel, in dem Menschen mit Behinderung beschäftigt sind und z.T. auch wohnen. Das Hotel ist mittlerweile über die Stadtgrenzen von Hamburg hinaus bekannt und wird von Menschen verschiedenster Kreise aufgesucht.
Eine interessante Alternative zum Arbeiten in einer WfB, allerdings eine Alternative, die nur durch überdurchschnittliches Elternengagement geschaffen werden konnte und dadurch immer nur für eine kleine Gruppe von behinderten Menschen in Frage kommt.
(geeignet für alle Altersgruppen, allerdings sicher eher für Interessierte, die sich mit alternativen Arbeits- und Wohnformen behinderter Menschen auseinandersetzen)

 

Zum Sterben geboren - 
wenn Babies den Schwangerschaftsabbruch überleben

Filmbericht aus der Reihe "gott und die welt"
Ein Film über den §218 und die Abtreibung bei behinderten Kindern. Es wird der Frage nachgegangen, warum für behinderte Kinder andere Gesetze gelten, als für andere Kinder.
Ein Film, der unter die Haut geht und der sicher erst für ältere Jugendliche und Erwachsene zu empfehlen ist.

 

"Mona Lisa" 
ein Filmbericht über Menschen mit geistiger Behinderung

Im ersten Teil wird über die Geburt eines Kindes mit Down-Syndrom, über pränatale Diagnostik informiert. Eine Redakteurin von Mona Lisa selber hat ein Kind mit Down-Syndrom bekommen. Sie besucht mit ihrem Kind eine 42jährige Frau mit Down-Syndrom, die in Spanien ganz selbständig in einer vier Zimmerwohnung lebt.
Im zweiten Teil wird die Situation geistig behinderter Menschen hier in Deutschland dargestellt. Ein Leben, welches meistens isoliert in Sondereinrichtungen, Wohnheimen und Werkstätten stattfindet.
Im dritten Teil geht die Redaktion der Frage nach, was es für eine Frau bedeutet, Mutter eines schwerbehinderten Kindes zu sein, vor allem dann, wenn sie auch noch alleinerziehend ist (denn viele Väter verlassen ihre Familie, wenn eine solche Situation eintritt).
Im letzten Teil wird das Statthaushotel in Hamburg vorgestellt, in dem geistig behinderte Menschen arbeiten und gleichzeitig auch wohnen.
(interessant für ältere Jugendliche und Erwachsene; vor allem für Menschen, die mit geistig behinderten Menschen arbeiten, leben, lernen....)

 

Kleine Helden - vom Lebensmut schwerkranker Kinder

Film aus der ZDF-Reihe 37°
In dem Film werden Kinder vorgestellt, die schwer krank sind und die über einen ungeheuren Lebensmut verfügen. Die Kinder und ihre Beeinträchtigungen, ihre Krankenhausaufenthalte und Therapien werden ausführlich gezeigt, aber auch jedes Kind selber kommt zu Wort.
Die Lebensweisheiten, die diese Kinder/Jugendlichen zum Teil ausdrücken, sind schon beeindruckend und machen den Zuschauer nachdenklich.
Ein sehenswerter Film, für Jugendliche und Erwachsene geeignet.

 

Nana

Ein Spielfilm über ein junges Mädchen, das mitten im Leben stehend schwer erkrankt und sich mit dem Tod, dem Sterben und dem Abschiednehmen auseinandersetzen muss.
(nachdenklich machender Film, der trotz seiner Traurigkeit sehr schöne Szenen und Situationen darstellt; geeignet für ältere Jugendliche und Erwachsene)

 

 


 © 2017: Michael Kotthaus

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 20.08.2018