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Solinger Morgenpost  07.02.2001
 Der Verein "Gemeinsam leben lernen" nutzt jede Form der Öffentlichkeit

Ein Stück Normalität

(RP). Jürgen Isermann und Michael Kotthaus vom Verein "Gemeinsam leben lernen" sind auf Werbetour: für zwölf Kinder, die am Ende des Schuljahrs die Grundschule verlassen und eine weiterführende Schule besuchen möchten. Doch bisher hat sich keine bereit gefunden, es der Hauptschule Höhscheid gleich zu tun und eine integrative Klasse einzurichten. Der Verein "Gemeinsam leben lernen" kennt solche Situationen. Mitte der 90er redeten sich die darin zusammengeschlossenen Eltern den Mund fusselig - die Integration in den Grundschulen kam; im vergangenen Jahr das Gleiche - die Hauptschule Höhscheid machte mit.

Isermann und Kotthaus am Montagabend bei "Talk am Mühlenplatz" in der VHS: Sympathie schlägt ihnen entgegen. Ihre Argumente klingen überzeugend: Schulen profitieren von behinderten Kindern. Das Sozialverhalten aller Kinder wird ausgeprägt, und die Schule wird personell und materiell besser ausgestattet. Und doch traut sich keiner so recht ran. Ausnahme Höhscheid. Was er von Verantwortlichen anderer Schulformen auf den Wunsch des Vereins gehört habe, möchte er nicht wiedergeben, sagt Isermann. Und: "Was hier in der Schullandschaft passiert, ist unerträglich."

jtü


 © 2017: Michael Kotthaus

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